Im Polnischen gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen geschriebener Sprache und der Art, wie Menschen auf der Straße oder am Arbeitsplatz sprechen. Eine wörtliche Übersetzung wirkt im Polnischen schnell zu feierlich und distanziert. Ein professioneller Sprecher spürt das sofort und gibt Rückmeldung, wenn ein Satz unnatürlich klingt.
3. Regietipp: Erstellen Sie einen kurzen Audioguide für Markennamen
In der Sprachregie erleben wir es häufig, dass ausländische Markennamen oder Fachbegriffe falsch ausgesprochen werden. Die polnische Grammatik beugt Wörter nach ihrer Funktion im Satz, Markennamen sollen jedoch oft unverändert bleiben.
Geben Sie der Stimme daher vorab folgende Hilfen an die Hand:
- Eine kurze Audioaufnahme mit dem Smartphone, auf der Sie den Markennamen langsam und deutlich aussprechen.
- Eine klare Anweisung, ob der Markenname auf Englisch oder Polnisch ausgesprochen werden soll.
- Die genaue Betonung bestimmter Produktnamen oder Fachbegriffe.
Das erspart Ihnen und dem Sprecher eine zweite Studiositzung für Korrekturen, die sich im Vorfeld leicht vermeiden lassen.
4. Arbeiten Sie ausschließlich mit erfahrenen Muttersprachlern
Es klingt verlockend, jemanden zu buchen, der „auch ganz gut Polnisch spricht“. Einen echten Muttersprachler erkennt man jedoch sofort. Nur wer mit der Sprache aufgewachsen ist, trifft die natürliche Melodie, die bei lokalen Konsumenten Vertrauen schafft. Unsere Stimmen sind professionelle Sprecherinnen und Sprecher, die in hochwertigen Studioumgebungen arbeiten. So erhalten Sie stets einen sauberen Klang ohne störenden Raumhall oder Nebengeräusche.
5. So setzt sich das Honorar für ein polnisches Voice-over zusammen
Transparenz bei den Kosten schützt vor späteren Überraschungen. Wie das Honorar einer Profistimme berechnet wird, hängt vom Projekttyp ab:
- Kommerzielle Projekte (wie Radio-, TV- oder Online-Spots): Hier gibt es ein festes Grundhonorar für die Aufnahme plus ein Buy-out. Dieses Buy-out deckt die Nutzungsrechte ab, abhängig vom Kanal und der geplanten Laufzeit.
- Nicht-kommerzielle Projekte (wie E-Learning, Imagefilme oder Anleitungsvideos): Hier wird der Preis meist nach Wortanzahl oder Textlänge abgerechnet.