Das Ergebnis: Gleiche Worte, andere Wirkung
Bei der zweiten Aufnahme änderten wir keinen einzigen Buchstaben am Skript. Dennoch wirkte das Ergebnis komplett anders. Durch gezielte Pausen und feine Nuancen in der Tonhöhe gewann der Text an Ruhe und Gewicht.
Die Zuhörer hörten kein abgelesenes Dokument mehr, sondern einen Experten, der eine verständliche Geschichte erzählt. Wo die erste Fassung Distanz erzeugte, schuf die neue Aufnahme Wiedererkennung und Ruhe. Es zeigte sich wieder: Eine Stimme ist nicht nur Begleitgeräusch, sondern das Instrument, das den Inhalt trägt.
Regietipp aus dem Studio: Sprechen Sie zu einer Person
Ein häufiger Fehler bei Aufnahmen: Sprecher konzentrieren sich zu sehr auf das Papier und das Mikrofon. Unser Praxistipp aus dem Tonstudio: Geben Sie der Stimme vorab einen konkreten Gesprächspartner. Der Sprecher stellt sich vor, mit einem guten Bekannten am Küchentisch zu sitzen und ihm das Thema zu erklären. Diese mentale Einstellung verändert Artikulation und Dynamik ganz natürlich, ohne aufgesetzt zu wirken.
Was bestimmt die Kosten für ein Voice-over?
Bei der Stimmauswahl hilft es zu wissen, wie sich Tarife zusammensetzen. Bei nicht-kommerziellen Projekten wie internen Schulungsvideos oder E-Learnings arbeiten wir mit einem Preis pro Wort oder pro Projekt. Bei kommerziellen Produktionen wie TV- oder Radiospots setzt sich der Preis aus einer festen Studio-Grundpauschale und einem Buy-out zusammen. Dieses Buy-out richtet sich nach den gewählten Medien und der Laufzeit. Für eine genaue Kalkulation fordern Sie einfach vorab ein individuelles Angebot an.