Tipp des Regisseurs: Schreiben Sie zu Ihrem Skript zwei Schlüsselwörter über das Gefühl. Überlegen Sie zum Beispiel: „freundlich und hilfsbereit“ oder „straff und geschäftlich“. Das gibt dem Sprecher sofort die richtige Richtung.
Schritt 2: Wählen Sie bewusst den richtigen Akzent und das Herkunftsland
Ein häufiger Denkfehler ist, dass jede niederländisch sprechende Stimme überall denselben Effekt hat. Es gibt einen deutlichen Unterschied im Erleben zwischen einer flämischen Stimme und einer niederländischen Stimme aus den Niederlanden.
Beachten Sie bei der Auswahl einer Stimme das beabsichtigte Publikum:
- Für eine belgische Zielgruppe wirkt eine flämische Stimme (wie Serge) vertraut und nah.
- Für den niederländischen Markt wählen Sie eine Stimme mit niederländischem Hintergrund (wie Vera).
- Für internationale Projekte mit französisch- oder englischsprachigen Zuhörern können Sie Stimmen wie Bernard oder Ian in Betracht ziehen.
Innerhalb unserer Plattform stehen 94 professionelle Stimmen zur Verfügung. Die Regel ist einfach: Wählen Sie immer einen Sprecher, dessen Zielgebiet der Heimatmarkt ist. Das sorgt für die höchste Wiedererkennung.
Tipp des Regisseurs: Lassen Sie einen niederländischen Text für den flämischen Markt nicht von einem Niederländer sprechen, der versucht, Flämisch zu imitieren. Der Zuhörer spürt das sofort und verliert die Aufmerksamkeit.
Schritt 3: Hören Sie sich spezifische Demo-Fragmente an
Hören Sie nicht nur auf den allgemeinen Stimmklang, sondern suchen Sie gezielt nach Demos in Ihrem Genre. Ein Sprecher, der in einer schnellen Radiowerbung großartig klingt, vertont nicht automatisch ein längeres E-Learning auf die richtige Weise.
Wichtige Punkte, auf die Sie beim Anhören einer Demo achten sollten:
- Das Tempo: Spricht die Stimme ruhig genug, um komplizierte Informationen zu verstehen?
- Die Artikulation: Ist jedes Wort klar verständlich, ohne starr zu klingen?
- Die Natürlichkeit: Klingt der Text wie ein echtes Gespräch oder wie das Vorlesen von einem Blatt?
Tipp des Regisseurs: Bitten Sie den Sprecher, einen kurzen „Einleitungssatz“ direkt vor Beginn der Aufnahme zu sprechen. Ein alltäglicher Satz wie „Guten Morgen, wir fangen an“ hilft, die Sprechmuskeln zu entspannen und holt die Stimme sofort aus dem steifen Vorlesemodus.
Schritt 4: Machen Sie das Skript aufnahmefähig
Ein geschriebener Text liest sich anders als ein gesprochener Text. Sätze, die auf dem Papier wunderschön aussehen, können beim lauten Aussprechen zu Stolpersteinen für die Stimme werden.
- Schreiben Sie kurze Sätze und vermeiden Sie komplizierte Nebensätze.
- Schreiben Sie Zahlen und Abkürzungen vollständig aus, so wie sie gesprochen werden sollen.
- Setzen Sie klare Satzzeichen an den Stellen, an denen der Sprecher atmen muss.
Tipp des Regisseurs: Lesen Sie Ihr eigenes Skript einmal laut mit einer Stoppuhr in der Hand vor. Wo Sie nach Luft schnappen, muss ein Sprecher das auch tun.
Schritt 5: Aufnahme und Bearbeitung abschließen
Nach der Aufnahme erhalten Sie die Audiodatei. Gute Kommunikation im Voraus verhindert, dass im Nachhinein viele Anpassungen nötig sind. Sollte doch ein kleines Detail anders sein müssen, stimmen Sie dies einfach mit der Agentur ab. Unsere Kunden, wie Roel und Irma, schätzen die reibungslose Kommunikation und die schnelle Lieferung nach einer Anfrage.
In Bezug auf die Kostenstruktur ist der Aufbau klar. Bei nicht-kommerziellen Arbeiten, wie einem internen Unternehmensfilm oder einem Schulungsmodul, wird auf Basis der Wortanzahl oder pro Projekt abgerechnet. Handelt es sich um eine kommerzielle Veröffentlichung mit Medienreichweite, setzt sich der Preis aus einem Basistarif für die Aufnahme in Kombination mit Nutzungsrechten für die gewählten Kanäle und die Laufzeit zusammen.
Tipp des Regisseurs: Geben Sie bei einer eventuellen Neuaufnahme sehr spezifisch an, in welcher Sekunde der Datei die Anpassung nötig ist und was genau an der Betonung geändert werden muss.