Für eine belgische Kampagne empfiehlt sich beispielsweise eine flämische Stimme wie Eveline, die mit ihrem warmen, freundlichen Tonfall Vertrauen weckt. Richtet sich Ihr Unternehmen an den niederländischen Markt, entspricht eine niederländische Sprecherin wie Lonneke eher den Hörgewohnheiten. Die Abstimmung von Sprachvariante und Region ist für den natürlichen Draht zum Kunden entscheidend.
4. Bleiben Sie dem lokalen Markt und der Sprachvariante treu
Zuhörende spüren instinktiv, wenn ein Akzent nicht zu ihrer Lebenswirklichkeit passt. Eine Sprecherin aus den Niederlanden funktioniert für ein flämisches Publikum meist nicht optimal und umgekehrt. Unser Portfolio umfasst 94 professionelle Sprecherinnen und Sprecher für unterschiedlichste Märkte:
- Flämisch und Französisch (BE) für den belgischen Markt, etwa mit der vertrauensvollen Stimme von Bernard.
- Niederländisch für Kampagnen in den Niederlanden.
- Weitere Muttersprachler für Französisch, Englisch, Spanisch oder Dänisch bei internationalen Produktionen.
Mit der passenden lokalen Stimme vermeiden Sie Irritationen und Ihre Botschaft entfaltet ihre volle Kraft.
5. Regietipp: Auf gesprochene Sprache setzen, nicht auf Vorlesen
Im Tonstudio zeigt sich regelmäßig: Ein Skript, das auf dem Papier glänzt, wirkt oft steif, wenn es stur abgelesen wird. Mein wichtigster Ratschlag als Sprachregisseur: Lassen Sie Sprecher so formulieren, als säßen sie einer einzelnen Person gegenüber. Ein natürlicher Sprachrhythmus mit kurzen Pausen überzeugt um ein Vielfaches mehr als eine atemlose Aneinanderreihung von Argumenten. Geben Sie dem Sprecher den Freiraum für minimale Textanpassungen, damit die Sätze rund über die Lippen gehen.