Der Regie-Tipp für die Aufnahme von Auswahlmenüs
Während der Studioaufnahme eines IVR-Menüs achten wir als Stimmregisseur auf Dinge, die man auf dem Papier nicht sieht. Ein häufig gemachter Fehler ist, dass der Sprecher die Optionen nacheinander vorliest, als wäre es ein durchgehender Satz.
Eine professionelle flämische Stimme wie Mark weiß genau, wie wichtig die Pausen zwischen den Optionen sind. Der Regie-Tipp, den wir bei jeder Telefonie-Aufnahme mitgeben: Lassen Sie nach dem Nennen einer Ziffer einen Ruhepunkt von exakt anderthalb Sekunden einfügen. Diese kurze Stille gibt dem Gehirn des Anrufers Zeit, die Option zu verarbeiten und zu entscheiden. Ohne diese Minipause wirkt ein Menü gehetzt, selbst wenn die Stimme sehr freundlich klingt.
Für französischsprachige Anrufe in Belgien schlugen wir eine erfahrene Stimme wie Béatrice oder Veronique vor, die die Aufnahme mit genau derselben Ruhe und der richtigen Intonation durchführen.
Das Ergebnis: Ruhe an der Leitung und zufriedene Kunden
Durch die Anpassung der Texte und das Einsprechen mit der richtigen Kadenz änderte sich das Erlebnis für den Anrufer komplett. Die Anzahl der falsch verbundenen Gespräche sank sofort. Anrufer gelangten ruhiger zum richtigen Mitarbeiter, da sie das Gefühl hatten, von der ersten Sekunde an korrekt geholfen zu werden.
Ein guter IVR-Beispieltext ist also kein enges Korsett, sondern ein durchdachter Leitfaden. Durch die Kombination von Ruhe, Freundlichkeit und der richtigen Struktur machen Sie aus einer Pflichtübung einen angenehmen ersten Kontaktmoment. Möchten Sie selbst Ihr Telefonmenü aufnehmen und suchen Sie nach dem richtigen Aufbau oder der passenden Stimme? Dann hilft ein frischer Blick auf Ihr Skript oft, um sofort den richtigen Ton zu treffen.